Fußoperation in Berlin

Kurzzusammenfassung: Dr. Böhr – zweifach zertifizierter Fußchirurg (DAF & GFFC) – führt alle Operationen an Fuß und Sprunggelenk persönlich durch. Stationäre Eingriffe erfolgen in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam, ambulante Eingriffe in der Tagesklinik am Kurfürstendamm in Berlin. Entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis ist die individuelle Wahl der richtigen OP-Methode – geplant von einem erfahrenen und hochspezialisierten Fußchirurgen.

Inhaltsverzeichnis

Häufige Eingriffe im Überblick

Hallux-Valgus-OP

Chevron-, Youngswick- oder Lapidus-Arthrodese – individuell geplant nach Ursache und Ausprägung.

Knick-Plattfuß & PCFD

Komplexe Rückfußkorrektur bei schwerem Knick-Senkfuß – Königsdisziplin der Fußchirurgie.

Sprunggelenk & Knorpelchirurgie

Bandrekonstruktion und Versorgung bei chronischer Instabilität oder Knorpelschäden und Osteochondrale Läsionen.

Arthrose an Fuß & Sprunggelenk

Gelenkerhaltende Eingriffe oder Arthrodese – je nach Stadium und betroffenem Gelenk.

Krallenzehe, Hammerzehe & Morton-Neurom

Minimalinvasive Korrektur von Morton-Neurom, Hammerzehen und Krallenzehen, wenn nötig auch in Kombination mit anderen Eingriffen.

Haglund & Achillessehne

Operative Versorgung bei Haglund-Exostose und Achillessehnenrupturen oder -degenerationen.

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Tel. 030 – 34 39 59 47
anmeldung@ortho-pede.de

Fußchirurgie auf höchstem Niveau – persönlich durch Dr. Böhr

Das operative Spektrum unserer Privatpraxis umfasst das gesamte Gebiet der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie: von der Hallux-Valgus-Korrektur über arthroskopische Eingriffe am Sprunggelenk bis hin zu Eingriffen bei schwerem Knick-Senkfuß und unfallchirurgischen Operationen bei Kindern und Erwachsenen. Ausführliche Informationen zu Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten der einzelnen Krankheitsbilder finden Sie in unserer Rubrik Krankheitsbilder.

Machen Sie einen 3D Rundgang durch unsere Praxisräume und starten Sie im Raum für Verbandswechel nach der Operation.

Dr. Stefan Böhr mit OP-Brille - Ihr Experte für Operationen an Fuß und Sprunggelenk in Berlin

Ihre Operation – was Sie wissen sollten

Fußchirurgische Planung

Der wichtigste Teil einer Operation passiert bei uns bereits lange vor dem eigentlichen Eingriff: Als Fußchirurg wählt Dr. Böhr für jeden Patienten individuell die passende Operationsmethode aus. Vor allem bei der Hallux Valgus Korrektur, Operationen bei Arthrose und an den Kleinzehen ist hier Expertenwissen gefragt! Wann immer möglich, führt Dr. Böhr fußchirurgische Operationen mit hypoallergenen und nickelfreien Implantaten durch. Bei der Hallux Valgus Korrektur stehen sogar selbstauflösende Implantate zur Verfügung. Alle unsere Operationen finden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesisten und Kliniken in Berlin und Potsdam statt.

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Wo operiert Dr. Böhr?

Ambulante fußchirurgische Eingriffe erfolgen in der Tagesklinik am Kudamm, zentral gelegen am Kurfürstendamm 61, downtown in Berlin.

Stationäre Eingriffe führen wir in der Klinik Sanssouci, im historischen Zentrum von Potsdam, durch. Die Ausstattung der Klinik ist auf höchstem medizinischem und technischem Niveau und steht nach umfangreicher Modernisierung 2017 zu Ihrer Verfügung.

Kostenübernahme durch private und gesetzliche Krankenkasse

Die Kosten für fußchirurgische Operationen werden in der Regel problemlos von den privaten Krankenkassen und der Beihilfe übernommen. Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Anfrage die Kosten für eine stationäre fußchirurgische Operation in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam. Sprechen Sie uns gerne darauf an! Die Klinik Sanssouci selbst veröffentlicht immer topaktuell die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme möglich ist.

High-End Fußchirurgie

Königsdisziplin der Fußchirurgie ist die komplexe Knick-Senkfußchirurgie, die nur in spezialisierten Zentren wie dem Zentrum für Fuß und Sprunggelenk von Dr. Böhr durchgeführt wird. Noch mehr als sonst stehen hier die genaue Vorbereitung und Durchführung des Eingriffs sowie die intensive Beratung des Patienten im Vordergrund. Anhand von 3D-Daten aus der Digitalen Volumentomografie werden die einzelnen Operationsschritte individuell geplant, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. Solche komplexen fußchirurgischen Operationen erfolgen stationär und erfordern eine exzellente und umfassende Nachbehandlung – genau für diese Situation haben wir unser umfassendes Konzept zur Nachbehandlung Ortho Professional Care entworfen.

Allgemeine Fragen zur Praxis, Kosten und Ihrem ersten Termin beantworten wir in unseren Häufigen Fragen (FAQ)

Operationen bei Hallux valgus und Folgezuständen im Vorfuß

Operative Eingriffe im Vorfuß kommen insbesondere dann infrage, wenn Beschwerden, Schuhkonflikt und Funktionsprobleme trotz konsequenter konservativer Behandlung fortbestehen. Im Vordergrund steht dabei die OP des Hallux valgus, bei dem nicht nur die Fehlstellung der Großzehe, sondern auch die zugrunde liegende Statik berücksichtigt werden muss.

Mit zunehmender Fehlstellung entstehen häufig zusätzliche Probleme im Vorfuß. Dazu gehören Fehlstellungen der Nachbarzehen wie Hammerzehe und Krallenzehe, Druckschmerzen unter den Mittelfußköpfchen und eine zunehmende Überlastung beim Abrollen. Welche Operation sinnvoll ist, hängt deshalb nicht nur vom Hallux valgus selbst, sondern vom gesamten Fußbefund ab.

Für die präzise OP-Planung ist die Bildgebung besonders wichtig. In unserer Praxis spielt dabei die Digitale Volumentomografie (DVT) eine wichtige Rolle, um knöcherne Stellung, Gelenkbezug und die zugrunde liegende Ursache genauer zu beurteilen.

Weiterführende Seiten zu den einzelnen OP-Methoden:

Operationen bei Verletzungen und Folgezuständen am Sprunggelenk

Operative Eingriffe am Sprunggelenk kommen insbesondere dann infrage, wenn eine Verletzung nicht folgenlos ausgeheilt ist oder von Anfang an eine instabile oder komplexe Situation vorliegt. Dazu gehören unter anderem bestimmte Sprunggelenk-Frakturen, instabile Syndesmosenverletzungen am oberen Sprunggelenk, eine chronische Instabilität des oberen Sprunggelenks sowie behandlungsbedürftige Knorpel-Knochen-Schäden wie die osteochondrale Läsion des Talus.

Auch spezielle Ursachen an der Außenseite des Sprunggelenks wie eine Luxation der Peronealsehnen oder persistierende Beschwerden bei Sinus-Tarsi-Syndrom können je nach Befund operativ behandelt werden. Welche Operation sinnvoll ist, ergibt sich immer aus der klinischen Untersuchung, der Bildgebung und dem individuellen Funktionsanspruch.

Einen Überblick über typische Sprunggelenk-Verletzungen, Instabilität & Syndesmose finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Gerade nach einem Bänderriss am Sprunggelenk kann im Verlauf eine operative Behandlung sinnvoll werden, wenn Instabilität oder Begleitverletzungen bestehen bleiben.

Weiterführende Seiten zu den einzelnen OP-Methoden:

Operationen bei Arthrose an Fuß und Sprunggelenk

Operative Eingriffe bei Arthrose werden dann relevant, wenn Schmerzen, Belastungseinschränkungen und Funktionsverlust trotz konservativer Behandlung deutlich bestehen bleiben. Einen Überblick über typische Formen der Arthrose an Fuß & Sprunggelenk finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Welche Operation sinnvoll ist, hängt stark davon ab, welches Gelenk betroffen ist und wie weit die Veränderungen fortgeschritten sind. Besonders wichtig ist die genaue Einordnung bei einer Arthrose im unteren Sprunggelenk, weil dort Fehlstellungen, alte Verletzungen und Nachbarstrukturen eine große Rolle spielen können.

Für die OP-Entscheidung ist deshalb nicht nur der Arthrosegrad entscheidend, sondern auch die Ursache der Beschwerden. Ziel ist immer, ein Verfahren zu wählen, das Schmerzreduktion, Stabilität und alltagstaugliche Belastbarkeit möglichst gut miteinander verbindet.

Weiterführende Seiten zu den einzelnen OP-Methoden:

Operationen bei Knick-Plattfuß und PCFD

Operative Eingriffe am Rückfuß kommen vor allem dann infrage, wenn Beschwerden, Fehlstellung und Funktionsverlust trotz konsequenter konservativer Behandlung fortbestehen oder wenn die Deformität bereits weit fortgeschritten ist. Im Mittelpunkt steht dabei der schwere Knick-Plattfuß, der in fortgeschrittenen Fällen dem Formenkreis der Progressive Collapsing Foot Deformity (PCFD) zugeordnet wird.

Häufig liegt der Fehlstellung ein Tibialis-posterior-Syndrom zugrunde. Für die OP-Entscheidung ist deshalb nicht nur das Ausmaß des Gewölbeverlusts entscheidend, sondern auch, ob die Fehlstellung noch flexibel ist, wie stark die Sehne geschädigt ist und ob bereits arthrotische Veränderungen der beteiligten Gelenke vorliegen.

Ziel der Operation ist es, den Fuß wieder belastbar und stabil zu machen und die Fehlstellung so zu korrigieren, dass Schmerzen reduziert und Folgeschäden möglichst begrenzt werden. Welche Schritte dabei sinnvoll sind, richtet sich immer nach dem Stadium der Erkrankung und dem gesamten Rückfußbefund.

Operationen bei Haglund-Syndrom und Achillessehne

Operative Eingriffe an Achillessehne und Fersenbein kommen in Frage, wenn konservative Maßnahmen – Stoßwellentherapie, Physiotherapie, Einlagen – trotz konsequenter Durchführung keine ausreichende Besserung bringen. Voraussetzung ist immer eine vollständige Bildgebung mit DVT und MRT.

Beim Haglund-Syndrom stehen zwei Verfahren zur Verfügung: die arthroskopische Kalkaneoplastik bei reiner Exostose, und die offene Operation bei Verkalkungen innerhalb der Sehne, sehr ausgeprägten Befunden oder schwerer Insertionstendinopathie. Bei weit fortgeschrittener Sehnenschädigung ergänzen wir den Eingriff durch einen FHL-Transfer.

Weiterführende OP-Seite: Haglund-Syndrom-OP

Operationen bei Kinderfuß und jugendlichen Fehlstellungen

Operationen im Bereich Kinderfuß und jugendlicher Fußfehlstellungen sind meist nur dann sinnvoll, wenn Beschwerden, Funktionsprobleme oder eine strukturelle Ursache vorliegen, die sich nicht ausreichend konservativ beeinflussen lassen. Einen Überblick über typische Themen finden Sie auf unserer Seite zu Kinderfuß & Sprunggelenk.

Gerade im Kindes- und Jugendalter ist eine präzise Unterscheidung wichtig: Nicht jede Auffälligkeit muss behandelt werden, und nicht jede Fehlstellung ist krankhaft. Operative Entscheidungen betreffen daher vor allem klar definierte strukturelle Probleme, zum Beispiel eine tarsale Coalitio, wenn sie zu Schmerzen, Bewegungseinschränkung oder belastungsabhängigen Beschwerden führt.

Ziel ist immer eine sehr zurückhaltende und gut begründete Operationsindikation. Vor einer OP stehen deshalb die genaue klinische Untersuchung, die Einordnung der Entwicklung und eine altersgerechte Diagnostik im Vordergrund.

Häufige Fragen VOR der Operation

Wann rät Fußchirurg Dr. Böhr zu einer Operation?

Kurzantwort: Nach zielgerichteter Diagnostik legt Fußchirurg Dr. Böhr zusammen mit seinen Patienten das nötige Vorgehen fest.
Mehr dazu: Krankheitsbilder (Übersicht)

Ambulante oder stationäre Operation?

Kurzantwort: Ob ein fußchirurgischer Eingriff ambulant in Berlin (am Tag der Operation abends wieder zuhause) oder stationär (mit Übernachtung in der Klinik) erfolgen kann, hängt vom Risikoprofil des Patienten und der geplanten Operation ab.
Mehr dazu: Kontakt (für individuelle Klärung/Planung)

Wer ist eventuell nicht für eine Operation an Fuß oder Sprunggelenk geeignet?

Kurzantwort: Vor jedem operativen Eingriff untersucht der Narkosearzt die Narkosefähigkeit. Bei Unklarheiten muss zunächst eine Abkärung erfolgen.
Mehr dazu: stationäre Operation in der Klinik Sanssouci in Potsdam / ambulante Opertation in Berlin

Übernimmt die private Krankenkasse die OP-Kosten?

Kurzantwort: Ja, die Kosten für die ärztlichen Leistungen und die fußchirurgische Operation werden in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen. Patienten mit Beihilfe-Versicherung sollten sich vorher genau informieren, welchen Anteil die Beihilfe übernimmt.

Informationen zur Kostenübernahme für GKV-Patienten finden Sie in unseren häufigen Fragen unter „Selbstzahler“.

Was beinhaltet die OP-Vorbereitung?

Kurzantwort: Abhängig von Alter und Umfang des Eingriffs sind vor einer Narkose verschiedene Voruntersuchungen notwendig – zum Beispiel EKG, Blutbild und eine Einschätzung des Narkoserisikos durch einen Anästhesisten. Das Aufklärungsgespräch findet ca. 2-3 Wochen vor dem Eingriff statt. Die Narkose-Voruntersuchung kann direkt im Anschluss in unserer Praxis erfolgen – oder wahlweise bei Ihrem Hausarzt, wir stellen Ihnen gerne eine Überweisung aus. Unser Praxisteam organisiert auf Wunsch alle notwendigen Termine für Sie.

Mehr dazu: Stationäre Operation in der Klinik Sanssouci in Potsdam / Ambulante Operation in Berlin

Welche Arten von Narkose kommen für eine Fußoperation in Frage?

Kurzantwort: Operative Eingriffe an Fuß und Sprunggelenk werden in der Regel in einer der beiden folgenden Narkoseformen durchgeführt:
Vollnarkose: Sie schlafen während des gesamten Eingriffs. Diese Variante ist besonders bei längeren oder komplexen Operationen üblich und wird von vielen Patienten als angenehmer empfunden, weil sie nichts mitbekommen.
Spinalanästhesie (Rückenmarknarkose): Nur die untere Körperhälfte wird betäubt, Sie bleiben dabei wach. Diese Methode ist schonender für den Kreislauf und wird häufig bei kürzeren Eingriffen oder bei Patienten eingesetzt, bei denen eine Vollnarkose ein erhöhtes Risiko darstellt.
Welche Narkoseform für Sie geeignet ist, entscheidet der Narkosearzt gemeinsam mit Ihnen im Aufklärungsgespräch vor der Operation.
Mehr dazu: Stationäre Operation in der Klinik Sanssouci in Potsdam / Ambulante Operation in Berlin

Muss ich vor der OP zum Aufklärungsgespräch?

Kurzantwort: Ja. Es gibt in Deutschland vor jeder Operation zwei Aufklärungsgespräche: eines mit dem Operateur persönlich … und ein weiteres Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt.

Mehr dazu: Erster Termin (Ablauf/Planung)

Muss ich mich schon vor der Operation um Termine für Physiotherapie und Lymphdrainage kümmern?

Kurzantwort: Es hat sich bewährt, schon beim OP-Aufklärungsgespräch (ca. 2-3 Wochen vor dem Eingriff) die Terminplanung für medizinische Lymphdrainage und Physiotherapie anzugehen.
Mehr dazu: exemplarisch – Zeitliche Ablauf nach einer Hallux Valgus OP (Infografik/Plan)

Häufige Fragen zur Operation selbst

Wie lange dauert eine typische Operation in der Fußchirurgie?

Kurzantwort: Beispiel Hallux Valgus Korrektur: 45-75 Minuten. Beispiel Sprunggelenks-Arthroskopie & Bandnaht: 60 Minuten. Beispiel komplexe Plattfuß-Korrektur: 2-3 Stunden
Mehr dazu: exemplarisch – Hallux Valgus OP Berlin (Methoden/Überblick)

Wo finden die Operationen statt?

Kurzantwort: Klinik Sanssouci Potsdam (stationär) / Tagesklinik am Kurfürstendamm 61 (ambulant).
Mehr dazu: Stationäre Operation in der Klinik Sanssouci in Potsdam / Ambulante Operation in Berlin

Was passiert am Tag der Operation?

Kurzantwort: Als Patient erfahren Sie von den Narkoseärzten, zu welcher Uhrzeit Sie in der Klinik erwartet werden.
Mehr dazu: Stationäre Operation in der Klinik Sanssouci in Potsdam / Ambulante Operation in Berlin

Häufige Fragen zur Zeit NACH der Operation

Wer übernimmt die Nachbehandlung?

Kurzantwort: Ganz selbstverständlich übernimmt das Zentrum für Fuß und Sprunggelenk auch die Nachbehandlung der OP-Patienten von Dr. Böhr.
Mehr dazu: Ortho Professional Care (Nachbehandlungskonzept)

Wann findet nach der Operation der erste Arzttermin statt?

Kurzantwort: Bei ambulanten Operationen findet der erste Arzttermin bei Ihrem Fußchirurgen am Tag nach dem Eingriff in unserer Praxis in Berlin-Zehlendorf statt. Bei stationären Eingriffen ist der erste Termin in unserer Praxis am Tag nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.
Mehr dazu: erfahren Sie bei unserer ausführlichen OP-Aufklärung.

Müssen die Fäden nach der Operation gezogen werden?

Kurzantwort: Hautfäden oder Hautklammern werden in unserer Praxis circa 14 Tage nach dem operativen Eingriff entfernt. Die meisten Hautfäden die wir nutzen sind selbstauflösende Fäden – wir ziehen also keine Fäden mehr, sonder entfernen nur den Knoten über der Haut.
Mehr dazu: erfahren Sie bei unserer ausführlichen OP-Aufklärung.

Wie lange kann ich nach einer Operation nicht richtig laufen?

Kurzantwort: Das ist je nach Eingriff sehr unterschiedlich und wird von Dr. Böhr beim OP-Aufklärungsgespräch festgelegt.
Mehr dazu: exemplarisch – Zeitliche Ablauf nach einer Hallux Valgus OP

Kann ich nach der OP selbst Auto fahren?

Kurzantwort: Wir raten in den ersten 8 Wochen nach einem operativen Eingriff an Fuß oder Sprunggelenk dringend davon ab, selbst aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen.
Mehr dazu: exemplarisch – Wann kann ich nach Hallux-Valgus-OP wieder Auto fahren?

Wie lange bin ich nach einer Operation krankgeschrieben?

Kurzantwort: Hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Beim Aufkärungsgespräch kann diese Frage in Ruhe geklärt werden.
Mehr dazu: exemplarisch – Krankschreibung und Arbeitsausfall nach Hallux-Valgus-OP

Wann kann ich nach einer Fußoperation wieder Sport treiben?

Das hängt vom Eingriff und der Sportart ab – als grobe Orientierung gilt:

Schwimmen: ab ca. 3 Wochen (sobald die Wunde vollständig verheilt ist)
Radfahren (Ergometer): ab ca. 3-4 Wochen
Joggen & Walking: ab ca. 3–4 Monate
Ballsportarten & Kampfsport: ab ca. 4–6 Monate

Bei komplexen Eingriffen wie einer Rückfußkorrektur oder Knick-Plattfuß-OP können diese Zeiträume länger sein. Die genaue Freigabe erfolgt immer individuell durch Dr. Böhr – in der Regel nach Kontrolle mittels Digitaler Volumentomografie (DVT), bevor die Vollbelastung freigegeben wird.

Ihr Ziel: so schnell wie möglich wieder aktiv sein. Unser Ziel: dass das dauerhaft und ohne Rückfall klappt.

Wann sollte ich mich nach der Operation sofort melden?

Die meisten Heilungsverläufe sind unkompliziert – aber es gibt Zeichen, bei denen Sie uns oder im Notfall direkt eine Klinik kontaktieren sollten:

Bitte melden Sie sich umgehend bei:

  • Starker Zunahme von Schmerzen, die sich mit Schmerzmitteln nicht bessern
  • Deutlicher Schwellung, Rötung oder Überwärmung an der Wunde
  • Fieber über 38,5 °C in den ersten Tagen nach dem Eingriff
  • Wundöffnung oder Ausfluss aus der Narbe
  • Plötzlicher Schwellung des Unterschenkels oder der Wade
    (mögliches Thrombose-Zeichen – bitte sofort Notaufnahme aufsuchen)

Alle operierten Patienten erhalten von uns eine persönliche Notfall-Telefonnummer, unter der Dr. Böhrs Team in den ersten kritischen Wochen nach dem Eingriff erreichbar ist.

Häufige Fragen zu einzelnen Eingriffen

Hallux Valgus Operation

Wie schmerzhaft ist eine Hallux-Valgus-Operation?

Die Operation selbst findet unter Narkose statt – Sie spüren nichts. In den ersten Tagen danach sind Schmerzen und Schwellungen normal und gut mit Schmerzmitteln beherrschbar. Die meisten Patienten beschreiben den Heilungsverlauf als deutlich angenehmer als erwartet. Mit dem Spezialschuh sind Sie bereits am nächsten Tag wieder mobil.

Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?

Das Endergebnis einer Hallux-Valgus-Korrektur zeigt sich nach etwa 6-12 Monaten, wenn die Schwellung vollständig abgeklungen ist. Die Beschwerden lassen aber deutlich früher nach – viele Patienten sind nach 3 Monaten wieder in normalen Schuhen.

Kann ein Hallux Valgus nach der Operation wiederkehren?

Ein Rückfall ist möglich, aber bei korrekter Operationsplanung und konsequenter Nachbehandlung selten. Dr. Böhr wählt die Operationsmethode
individuell so, dass die Ursache der Fehlstellung – nicht nur das Symptom – korrigiert wird. Das reduziert das Rückfallrisiko deutlich.

Ausführliche Informationen zum Krankheitsbild: Hallux-Valgus, die krumme Großzehe richtig behandeln
Infos zu den operativen Behandlungsmöglichkeiten – auch bei Rezdiv: Hallux-Valgus OP

Arthroskopie am Sprunggelenk

Was wird bei einer Arthroskopie gemacht?

Bei einer Arthroskopie wird das Sprunggelenk mit einer kleinen Kamera (Arthroskop) über winzige Schnitte untersucht und gleichzeitig behandelt – zum Beispiel bei freien Gelenkkörpern, Knorpelschäden oder chronischer Instabilität. Der große Vorteil: minimale Schnitte, schnellere Heilung verglichen mit offener Chirurgie.

Wie lange dauert die Erholung nach einer Sprunggelenk-Arthroskopie?

Der Eingriff selbst dauert ca. 30 Minuten und erfolgt meist ambulant. Die Erholung hängt davon ab, was behandelt wurde – in der Regel sind
Patienten nach wenigen Wochen wieder gut belastbar. Sport ist häufig ab 2-3 Monaten wieder möglich.

Knick-Plattfuß & Rückfußkorrektur

Wann ist eine Operation beim Knick-Plattfuß notwendig?

Eine Operation wird empfohlen, wenn konservative Maßnahmen wie Einlagen und Physiotherapie die Beschwerden nicht ausreichend lindern und die Fehlstellung fortschreitet. Dr. Böhr plant solche Eingriffe auf Basis von 3D-Daten aus der Digitalen Volumentomografie – das ermöglicht eine präzise individuelle Operationsplanung.

Wie lange dauert die Rehabilitation nach einer Rückfußkorrektur?

Eine komplexe Rückfußkorrektur ist einer der anspruchsvollsten Eingriffe in der Fußchirurgie. Die vollständige Rehabilitation dauert in der Regel 6-12 Monate. Der stationäre Aufenthalt beträgt meist 2-4 Tage, danach folgt eine intensive Nachbehandlung im Rahmen von Ortho Professional Care.

Kleinzehen & Hammerzehenkorrektur

Wie wird eine Hammerzehe operativ korrigiert?

Je nach Schweregrad wird die Fehlstellung durch kleine Knocheneingriffe oder Sehnenoperationen korrigiert. Wann immer möglich verwendet Dr. Böhr minimalinvasive Techniken und selbstauflösende Implantate – das erspart oft eine spätere Materialentfernung.

Wann passen nach der Operation wieder normale Schuhe?

Nach einer Kleinzehenkorrektur ist in der Regel nach 6 Wochen wieder normales Schuhwerk möglich – vorausgesetzt die Wundheilung verläuft komplikationslos. Weites, bequemes Schuhwerk sollte in den ersten Wochen bevorzugt werden.

Inhalt medizinisch kontrolliert von:
Dr. med. Stefan Böhr, Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Fußchirurg (DAF & GFFC)
Ärztlicher Leiter & Inhaber, ORTHO | PEDE – Zentrum für Fuß & Sprunggelenk Berlin-Zehlendorf
Zuletzt aktualisiert: März 2026