Operationen

Fußchirurg Dr. Böhr steht ein sehr breites Spektrum von Operationen an Fuß & Sprunggelenk zur Verfügung, inklusive unfallchirurgischer Eingriffe im Kindes- & Erwachsenenalter und arthroskopischen Operationen. Alle Operationen werden von Dr. Böhr persönlich durchgeführt.

Als zweifach zertifizierter Fußchirurg leitet Dr. Böhr die Privatpraxis Zentrum für Fuß und Sprunggelenk in Berlin.

Hier finden Sie Antworten auf organisatorische Fragen rund um unsere Operationen. Informationen rund um Fuß und Sprunggelenk zu den häufigsten Krankheitsbilder und der jeweiligen Therapie inklusive Operation haben wir in unserer Rubrik Krankheitsbilder für Sie zusammengestellt.

Dr. Stefan Böhr mit OP-Brille

Informationen zur Fußchirurgie / Fuß-Operation

Fußchirurgische Planung

Der wichtigste Teil einer Operation passiert bei uns bereits lange vor dem eigentlichen Eingriff: Als Fußchirurg wählt Dr. Böhr für jeden Patienten individuell die passende Operationsmethode aus. Vor allem bei der Hallux Valgus Korrektur und Operationen an den Kleinzehen ist hier Expertenwissen gefragt! Wann immer möglich, führt Dr. Böhr fußchirurgische Operationen mit hypoallergenen und nickelfreien Implantaten durch. Bei der Hallux Valgus Korrektur stehen sogar selbstauflösende Implantate zur Verfügung. Alle unsere Operationen finden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesisten und Kliniken in Berlin und Potsdam statt.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin!
anmeldung@ortho-pede.de
Tel. 030 – 34 39 59 47

Wo operiert Dr. Böhr?

Ambulante fußchirurgische Eingriffe erfolgen im OP-Zentrum FIRST-OP Berlin, zentral gelegen in der Joachim-Friedrich-Straße 16 / Ecke Kurfürstendamm, 10711 Berlin.

Stationäre Eingriffe führen wir in der Klinik Sanssouci, im historischen Zentrum von Potsdam, durch. Die Ausstattung der Klinik ist auf höchstem medizinischem und technischem Niveau und steht nach umfangreicher Modernisierung 2017 zu Ihrer Verfügung.

Kostenübernahme durch private und gesetzliche Krankenkasse

Die Kosten für fußchirurgische Operationen werden in der Regel problemlos von den privaten Krankenkassen und der Beihilfe problemlos übernommen. Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Anfrage die Kosten für eine stationäre fußchirurgische Operation in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam. Sprechen Sie uns gerne darauf an! Die Klinik Sanssouci selbst veröffentlicht immer topaktuell die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme möglich ist.

High-End Fußchirurgie

Königsdisziplin der Fußchirurgie ist die komplexe Knick-Senkfußchirurgie, die nur in spezialisierten Zentren wie dem Zentrum für Fuß und Sprunggelenk von Dr. Böhr durchgeführt wird.  Noch mehr als sonst stehen hier die genaue Vorbereitung und Durchführung des Eingriffs sowie die intensive Beratung des Patienten im Vordergrund. Anhand von 3D Daten aus der Digitalen Volumentomografie werden die einzelnen Operationsschritte individuell geplant um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. Solche komplexen fußchirurgischen Operationen erfolgen stationär und erfordern eine exzellente und umfassende Nachbehandlung – genau für diese Situation haben wir unser umfassendes Konzept zur Nachbehandlung Ortho Professional Care entworfen.

Häufige Fragen zu den Operationen

Vor der Operation

Wann rät Dr. Böhr zu einer Operation?

Nach zielgerichteter Diagnostik legt Fußchirurg Dr. Böhr zusammen mit seinen Patienten das nötige Vorgehen fest. Dabei orientieren wir uns streng an den Vorgaben der drei großen Deutschen Fachgesellschaften für Chirurgie an Fuß und Sprunggelenk. Ziel ist es, vor dem Auftreten von komplexen Funktionsstörungen die Ursache falls nötig operativ zu beseitigen.

Ambulante oder stationäre Operation?

Ob ein fußchirurgischer Eingriff ambulant in Berlin (am Tag der Operation abends wieder zuhause) oder stationär (mit Übernachtung in der Klinik) erfolgen kann, hängt vom Risikoprofil des Patienten und der geplanten Operation ab. Für diese Entscheidung gibt es eine gesetzliche Grundlage im § 115b des SGB V. Fußchirurg Dr. Böhr bespricht dies zusammen mit seinen Patienten bei der Festlegung des OP-Termins.

Wer ist eventuell nicht für eine Operation an Fuß oder Sprunggelenk geeignet?

Vor jedem operativen Eingriff untersucht der Narkosearzt die Narkosefähigkeit. Falls die Narkose ein zu großes Risiko darstellt, muss auf den Eingriff verzichtet werden. Im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk versuchen wir dann zusammen mit unseren Patienten eine akzeptable alternative Lösung zu finden. Bei schweren Durchblutungsstörungen in den Beinen wird Dr. Böhr zunächst von einer fußchirurgischen Operation abraten und eine ärztliche Vorstellung zur Verbesserung der Durchblutung empfehlen.

Besteht die Gefahr sich in der Klinik mit COVID-19 anzustecken?

Unsere Partnerkliniken für ambulante und stationäre Operationen in Berlin und Potsdam haben sehr strenge Regeln erlassen, um das Risiko einer COVID-19-Infektion während des Klinikaufenthalts so gering wie möglich zu halten. Eine stationäre Aufnahme in der Klinik Sanssouci ist zum Beispiel nur mit einem aktuellen und negativen COVID-19 PCR-Test möglich. Mehr Informationen finden Sie auch in unseren aktuellen Informationen.

Benötige ich als Patient vor der OP einen negativen COVID-19-Test?

Für Patienten, die stationär in der Klinik Sanssouci fußchirurgisch operiert werden, gelten strenge Kriterien, um andere Patienten und Personal vor einer COVID-19-Infektion zu schützen. Bei der stationären Aufnahme muss zwingend ein negativer COVID-19 PCR-Test vorgelegt werden. Dieser Test darf nach Festlegung der Klinik nicht älter als 48h sein. Falls Sie Schwierigkeiten haben, kurzfristig in Berlin einen PCR-Test machen zu können: Sprechen Sie uns an! Wir sind Ihnen sehr gerne behilflich.

Übernimmt die private Krankenkasse die OP-Kosten?

Ja, die Kosten für die ärztlichen Leistungen und die fußchirurgische Operation werden in der Regel problemlos von den privaten Krankenkassen und der Beihilfe übernommen. Die von der Klinik abgerechneten Kosten für den stationären Aufenthalt, die Narkose und die Implantate führen gelegentlich zu Rückfragen der Versicherer. Bitte kontaktieren Sie uns in so einem Fall direkt – wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ich bin gesetzlich versichert. Kann ich mich trotzdem von Dr. Böhr operieren lassen?

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Anfrage die Kosten für eine stationäre fußchirurgische Operation in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam. Sprechen Sie uns gerne darauf an! Die Klinik Sanssouci selbst veröffentlicht immer topaktuell die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme möglich ist. Bei ambulanten fußchirurgischen Operationen im First-OP Berlin-Wilmersdorf besteht diese Möglichkeit leider nicht.

Was beinhaltet die OP-Vorbereitung?

Abhängig vom Alter des Patienten und dem Umfang des fußchirurgischen Eingriffs, sind vor einer Narkose verschiedene Voruntersuchungen notwendig. Gerne organisieren wir für Sie die entsprechende Einschätzung des Narkoserisikos über unsere hausärztliche Partnerpraxis in unseren Praxisräumen. Selbstverständlich kann diese Untersuchung auch direkt im Anschluss an das Aufklärungsgespräch zur Operation stattfinden.

Wer kümmert sich um die notwendigen Untersuchungen vor der fußchirurgischen Operation?

Gerne organisieren wir für Sie, falls gewünscht, die entsprechende Einschätzung des Narkoserisikos über unsere hausärztliche Partnerpraxis in unseren Praxisräumen. Diese Untersuchung kann auch direkt im Anschluss an das Aufklärungsgespräch zur fußchirurgischen Operation stattfinden. Selbstverständlich können Sie diese Untersuchungen auch bei Ihrem Hausarzt vor Ort durchführen lassen. Gerne stellen wir Ihnen eine entsprechende Überweisung aus.

Welche Arten von Narkose kommen für eine Fußoperation in Frage?

Operative Eingriffe an Fuß und Sprunggelenk werden in Vollnarkose oder Spinalanästhesie vorgenommen.

Muss ich vor der OP zum Aufklärungsgespräch?

Operationen in der Fußchirurgie können sehr unterschiedlich sein: von sehr kleinen Eingriffen an den Zehen bis hin zu komplexen Operationen in der Knick-Plattfußchirurgie. Doch egal wie groß oder klein der Eingriff ist: für die Dauer der Operation übernimmt der Narkosearzt die Verantwortung für Ihre Gesundheit – so kann Fußchirurg Dr. Böhr sich in dieser Zeit voll auf den fußchirurgischen Eingriff konzentrieren.

Aus diesem Grund gibt es in Deutschland vor jeder Operation zwei Aufklärungsgespräche: eines mit dem Operateur persönlich zur Durchführung und den Risiken der geplanten Operation – und ein weiteres Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt, um eine sinnvolle Einschätzung des Narkoserisikos zu gewährleisten.

Muss ich mich schon vor der Operation um Termine für Physiotherapie und Lymphdrainage kümmern?

Es hat sich bewährt, schon beim OP-Aufklärungsgespräch (ca. 2 Wochen vor dem Eingriff) die Termine für medizinische Lymphdrainage und Physiotherapie zu planen. Viele Physiotherapiepraxen haben auch für Privatpatienten einen langen Vorlauf für Termine. Auf Patientenwunsch unterstützt unser Praxisteam Sie gerne bei der Organisation.

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Operation

Wie lange dauert eine typische Operation in der Fußchirurgie?

Hallux Valgus Korrektur: 60 Minuten
Hallux Valgus inkl. Kleinzehenkorrektur: 90-120 Minuten
Komplexe Rückfußumstellung: 2-4 Stunden
Arthroskopie Sprunggelenk: ca. 30 Minuten

Wo finden die Operationen statt?

Klinik Sanssouci Potsdam (stationär)
Helene-Lange-Straße 13
14469 Potsdam
Tel. 0331 – 280 87 0
www.kliniksanssouci.de

First OP Berlin (ambulant)
Joachim-Friedrich-Straße 16
10711 Berlin
Tel. 030 – 89 40 80 04
www.firstop.de

Was passiert am Tag der Operation?

Als Patient erfahren Sie von den Narkoseärzten, zu welcher Uhrzeit Sie in der Klinik erwartet werden. Bei der Ankunft müssen zuerst die Formalitäten erledigt werden, danach werden Sie von den Mitarbeitern der Anästhesie auf die Operation vorbereitet. Sicherheitshalber wird direkt vor OP-Beginn nochmals die Art des fußchirurgischen Eingriffs und die Lokalisation des Eingriffs abgefragt. Direkt nach der Operation durch Fußchirurg Dr. Böhr werden Sie im Aufwachraum von den Mitarbeitern der Anästhesie betreut.

Bei ambulanten Operationen entscheidet der Narkosearzt, wann Sie als Patient nach der Operation nach Hause gehen dürfen.

Bei stationären Operationen übernehmen die Mitarbeiter der Klinik die weitere Betreuung auf der Station. Fußchirurg Dr. Böhr kommt dann zur Visite ins Krankenhaus und legt nach dem fußchirurgischen Eingriff das weitere Vorgehen fest.

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Nach der Operation

Wer übernimmt die Nachbehandlung?

Ganz selbstverständlich übernimmt das Zentrum für Fuß und Sprunggelenk auch die Nachbehandlung der OP-Patienten von Dr. Böhr. Die Terminplanung für Verbandswechsel und gegebenenfalls Röntgenkontrollen erfolgt bereits beim Aufklärungsgespräch vor der Operation durch unser Praxisteam. Für Patienten mit einem sehr weiten Anfahrtsweg zur Praxis in Berlin-Zehlendorf finden wir immer eine individuelle Lösung. Mindestens der erste Verbandswechsel nach der Fußchirurgie-OP und das Entfernen der Fäden oder Klammern sollte unbedingt in unserer Praxis erfolgen.

Wann findet nach der Operation der erste Arzttermin statt?

Bei ambulanten Operationen findet der erste Arzttermin bei Ihrem Fußchirurgen am Tag nach dem Eingriff in unserer Praxis in Berlin-Zehlendorf statt. Für stationäre Operationen ist der erste Arzttermin am Tag nach der Entlassung aus der Klinik vorgesehen.

Müssen die Fäden nach der Operation gezogen werden?

Hautfäden oder Hautklammern werden in unserer Praxis 14 Tage nach dem operativen Eingriff entfernt. Aufgrund der hohen Belastung an Fuß und Sprunggelenk nutzen wir in der Fußchirurgie nur in Ausnahmefällen selbstauflösende Fäden – zum Beispiel bei kosmetisch anspruchsvollen Korrekturen der Kleinzehen.

Wie lange kann ich nach einer Operation nicht richtig laufen?

Das ist je nach Eingriff sehr unterschiedlich und wird von Dr. Böhr beim OP-Aufklärungsgespräch festgelegt. Als Grundregel in der Fußchirurgie gilt, dass Knochen und Sehnen etwa 6 Wochen brauchen, um wieder zu verheilen. In jedem Fall ist bis zum Abschluss der Wundheilung nach circa zwei Wochen Vorsicht geboten. Bereits vor der OP stellen wir Ihnen Rezepte für die notwendigen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Gehstützen, zur Verfügung.

Kann ich nach der OP selbst Auto fahren?

Wir raten in den ersten 8 Wochen nach einem operativen Eingriff an Fuß oder Sprunggelenk dringend davon ab, selbst aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. Für den Heimweg aus der Klinik oder die Wege zum Verbandswechsel besteht die Möglichkeit, ein Taxi oder einen Krankentransport zu nutzen. Für die Kostenübernahme sollten Sie vorab Ihre Krankenkasse kontaktieren. Nach fußchirurgischen Eingriffen sind viele Versicherungen bei diesem Thema gesprächsbereit.

Wie lange bin ich nach einer Operation krankgeschrieben?

Hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Wenn Sie in einem körperlich belastenden Beruf tätig sind, kann nach fußchirurgischen Operationen mit Durchtrennung von Knochen oder Sehnen eine Ausfallzeit von 3 Monaten sicher eingeplant werden.