Plantare Platte am Fuß: Riss, Ruptur und die Folgen für die Zehe
Kurz zusammengefasst: Die plantare Platte ist eine kräftige Faserplatte an der Unterseite der Zehengrundgelenke. Sie hält die Zehe im Gelenk und beim Abrollen am Boden. Meist reißt sie durch Überlastung bei Hallux valgus, Spreizfuß oder einem langen zweiten Mittelfußknochen, fast immer zuerst an der zweiten Zehe. Seltener sind eine rheumatoide Arthritis oder ein Unfall die Ursache. Nach einem Unfall entsteht meist ein Teilriss, der ohne Operation ausheilt. Ob die Platte nur gereizt, eingerissen oder abgerissen ist, klären wir mit Ultraschall, DVT und MRT. Solange ein Teil der Platte hält, behandeln wir ohne Operation: mit Kinesiotape, Einlagen und passenden Schuhen, dazu Stoßwelle, EMTT und ACP. Ist sie abgerissen, richten wir die Zehe operativ neu aus, minimalinvasiv oder mit der Stainsby-Operation.
Inhaltsverzeichnis
Was ist die plantare Platte?
Die plantare Platte ist eine kräftige Platte aus Faserknorpel an der Unterseite jedes Zehengrundgelenks (Metatarsophalangealgelenk, kurz MTP-Gelenk). Sie ist fest an der Basis des Zehengrundglieds verankert und mit Gelenkkapsel, Seitenbändern und der Sehnenscheide der Beugesehnen verbunden. Sie verhindert, dass die Zehe im Grundgelenk nach oben rutscht, und hält sie beim Abrollen am Boden. In Befunden steht auch „Plantarplatte“.
An der Hand gibt es an Finger- und Daumengelenken eine vergleichbare Struktur, die palmare Platte. Diese Seite behandelt nur die plantare Platte am Fuß; Verletzungen an der Hand behandeln wir nicht.
Warum reißt die plantare Platte?
Meist reißt die plantare Platte nicht durch einen Unfall, sondern durch Überlastung über Jahre. Fast immer trifft es zuerst die zweite Zehe. Bleibt die Ursache bestehen, folgen die Nachbarzehen, fast immer in der Reihenfolge zweite, dritte, vierte Zehe.
Das Grundgelenk der zweiten Zehe trägt beim Abrollen den höchsten Spitzendruck, auch wegen der Länge des zweiten Mittelfußknochens. Schuhe mit hohen Absätzen erhöhen den Druck auf den Vorfuß zusätzlich (Park et al. 2025).
- Mechanische Ursachen: Bei einem schweren Hallux valgus trägt die Großzehe weniger Last, die zweite und später die dritte Zehe müssen mehr tragen. Auch ein Spreizfuß und ein langer zweiter Mittelfußknochen (griechische Fußform) überlasten die plantare Platte.
- Entzündliche Ursache: Bei der rheumatoiden Arthritis zerstört die Entzündung die plantare Platte. Dann sind meist alle Zehen gleichzeitig betroffen. Bei fortgeschrittener Erkrankung stehen mehrere Zehen als luxierte Krallenzehen.
Verletzung der plantaren Platte durch einen Unfall
Seltener reißt die plantare Platte bei einem Unfall, am häufigsten an der Großzehe (siehe Turf Toe). Typisch ist, dass die Zehe dabei plötzlich und gewaltsam nach oben überstreckt wird, etwa beim Sport (Park et al. 2025). Meist entsteht ein Teilriss, der ohne Operation ausheilt. Ob es nur ein Teilriss ist, klären wir mit Ultraschall und MRT.
Welche Beschwerden macht ein Riss der plantaren Platte?
- Schmerzen unter dem Grundgelenk der zweiten Zehe, vor allem beim Barfußgehen und wenn die Zehe nach oben gebogen wird
- Schwellung am Zehengrundgelenk
- Die Zehe weicht zur Seite ab, hebt sich und berührt den Boden nicht mehr
- Druckstellen im Schuh auf der hochstehenden Zehe
Gereizt, eingerissen oder abgerissen: drei Situationen
Fachlich gibt es mehrere Stadieneinteilungen. Für Ihre Behandlung zählt, in welcher von drei Situationen Sie sich befinden:
- Gereizt, aber intakt: Die plantare Platte schmerzt, hält aber. Die Zehe steht gerade. Das entspricht einer Transfermetatarsalgie.
- Eingerissen, aber nicht abgerissen: Meist ist die plantare Platte nur an einer Seite eingerissen. Die Zehe steht schief und hebt sich etwas, aber noch nicht ganz.
- Abgerissen: Die plantare Platte hält die Zehe nicht mehr. Die Zehe rutscht nach oben aus dem Grundgelenk, es entsteht eine luxierte Krallenzehe. Manchmal schiebt sie sich über die Nachbarzehe (überkreuzte Zehe). Das ist ein spätes Zeichen: Eine überkreuzte Zehe spricht stark für einen fortgeschrittenen Riss, kommt aber nur bei etwa 8 % der Risse vor (Park et al. 2025).

Diagnostik plantare Platte: Schubladentest, Ultraschall, DVT und MRT
- Untersuchung mit Schubladentest: Wir halten den Mittelfußknochen fest und schieben die Zehe im Grundgelenk nach oben. Lässt sie sich deutlich verschieben, hält die plantare Platte nicht mehr. Ein positiver Test spricht stark für einen Riss (Spezifität 99,8 %). Etwa jeden fünften Riss zeigt er aber nicht an (Sensitivität 80,6 %), vor allem kleine Teilrisse (Park et al. 2025).
- Ultraschall in der Sprechstunde: Mit dem 17-MHz-Linearschallkopf sehen wir Risse in der plantaren Platte oft schon direkt beim Termin. Bei ausgeprägten Befunden zeigt der SMI-Modus, eine besonders empfindliche Darstellung der Durchblutung, die örtliche Entzündung rund um den Riss. In Studien erkannte der Ultraschall 91 bis 100 % der Risse; die Genauigkeit hängt stark von Erfahrung und Technik ab (Park et al. 2025).
- DVT: Sie zeigt die Statik des Vorfußes und damit die mechanische Ursache, etwa einen zu langen Mittelfußknochen, einen Hallux valgus oder einen Spreizfuß.
- MRT: Es gilt als Referenzstandard, weist den Riss sicher nach und zeigt sein Ausmaß. Für die Planung einer Operation ist es am aussagekräftigsten. Kleine Teilrisse kann es unterschätzen (Park et al. 2025).
- Pedobarografie (Fußdruckmessung): Sie zeigt beim Gehen, wie stark das Grundgelenk der zweiten Zehe belastet wird.
DVT und MRT setzen wir sehr regelmäßig ein, meist beide.
Was in Ihrem MRT-Befund stehen kann
- „Plantarplatte“: dieselbe Struktur in anderer Schreibweise
- „Insuffizienz der plantaren Platte“: Die Platte ist geschwächt und hält nicht mehr vollständig.
- „Teilruptur“ oder „Partialruptur“: Die Platte ist eingerissen, aber nicht abgerissen (Situation 2).
- „Ruptur“: ein Riss; ob teilweise oder vollständig, steht meist dabei. Eine „komplette Ruptur“ entspricht Situation 3.
- „Kapsulitis“: Reizung der Gelenkkapsel am Grundgelenk
- „Synovitis des MTP-II-Gelenks“: Entzündung der Gelenkinnenhaut am Grundgelenk der zweiten Zehe. Kehrt sie immer wieder, schädigt sie auf Dauer die plantare Platte.
Plantare Platte oder etwas anderes?
Schmerzen unter den Zehengrundgelenken haben nicht immer mit der plantaren Platte zu tun. Ähnliche Beschwerden machen:
- Morton-Neurom: brennender, einschießender Schmerz oder Taubheit zwischen den Zehen, meist zwischen dritter und vierter Zehe. Das Zehengrundgelenk ist stabil.
- Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovitis), etwa bei Rheuma: meist mehrere Gelenke, oft an beiden Füßen. Im Ultraschall ist die Gelenkinnenhaut verdickt und vermehrt durchblutet.
- Morbus Köhler 2 (Morbus Freiberg): Durchblutungsstörung am Mittelfußköpfchen, meist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Schmerz sitzt eher auf dem Fußrücken, das Gelenk ist stabil.
- Ermüdungsbruch eines Mittelfußknochens: Schmerz bei Belastung, eher auf dem Fußrücken und über dem Schaft des Mittelfußknochens. Im MRT zeigt sich ein Knochenmarködem.
- Schleimbeutelentzündung zwischen den Mittelfußköpfchen (Bursitis intermetatarsalis): Schwellung und Schmerz zwischen den Köpfchen, ohne Instabilität des Gelenks.
Schubladentest, Ultraschall und MRT helfen, diese Erkrankungen sicher abzugrenzen (Park et al. 2025).
Behandlung ohne Operation
Am Anfang steht fast immer die Behandlung ohne Operation, nach einer gründlichen Analyse mit Ultraschall, DVT, MRT und Pedobarografie. Voraussetzung ist, dass zumindest ein Teil der plantaren Platte noch hält, also Situation 1 oder 2.
- Entlasten: Oft beginnen wir mit Kinesiotape und passiven Einlagen, die das Grundgelenk entlasten. Dann kommen Schuhe mit einer weiten, hohen Zehenbox dazu.
- Schmerzen lindern und die Heilung anregen: Stoßwellentherapie, EMTT (Magnetfeldtherapie) und ACP bzw. PRP (aufbereitetes Eigenblut). ACP und PRP spritzen wir ausschließlich unter Ultraschallkontrolle gezielt an den Riss.
Mehr zur reinen Überlastung finden Sie bei der Transfermetatarsalgie.
Warum wir kein Kortison spritzen
Eine Kortisonspritze ins Zehengrundgelenk lindert den Schmerz für kurze Zeit, schwächt aber das Gewebe der plantaren Platte. Sie kann aus einem Einriss einen Abriss machen. Wir spritzen am Zehengrundgelenk deshalb nie Kortison. In der Fachliteratur sind ausgerenkte Zehengrundgelenke nach Kortisonspritzen beschrieben (Reis et al. 1989).
Wann wir operieren und wann nicht
Wir operieren, wenn
- die plantare Platte abgerissen ist und die Zehe im Grundgelenk nach oben gerutscht ist,
- bei einem Einriss die Beschwerden trotz Behandlung ohne Operation bleiben; dann gehen wir nach unserem Behandlungsschema für Hammerzehen und Krallenzehen vor,
- eine größere Ursache wie ein schwerer Hallux valgus die Nachbarzehen weiter überlastet.
Wir operieren nicht, wenn
- die plantare Platte nur gereizt ist,
- ein Teil der plantaren Platte hält und die Behandlung ohne Operation wirkt.
Operation bei Ruptur der plantaren Platte
Ist die plantare Platte nur eingerissen, richtet sich die Operation nach unserem Behandlungsschema für Hammerzehen und Krallenzehen. Standard ist die minimalinvasive Korrektur der Zehe. Bei ausgeprägter Fehlstellung kommt eine Versteifung des Zehenmittelgelenks (PIP-Arthrodese) hinzu.
Ist die plantare Platte abgerissen, kann sie die Zehe nicht mehr halten. Dann richten wir die Zehe auf einem von zwei Wegen neu aus und entlasten sie:
- Minimalinvasive Kleinzehenkorrektur: Über kleine Schnitte verkürzen wir den Mittelfußknochen (DMMO) und lösen verkürzte Sehnen (Tenotomie), siehe Hammerzehe & Krallenzehe OP.
- Stainsby-Operation: die definitive Lösung bei luxierter Krallenzehe, wie bei der rheumatoiden Arthritis. Wir entfernen die Basis des Zehengrundglieds, nutzen die lange Strecksehne als Platzhalter und verlagern das Fettpolster zurück unter das Mittelfußköpfchen.
Fast immer steckt eine größere Ursache dahinter, etwa ein schwerer Hallux valgus. Diese korrigieren wir in derselben Operation, siehe Hallux-valgus-OP.
Ein Eingriff nur an der Zehe, minimalinvasiv oder nach Stainsby, ist ambulant. Muss die Ursache mitbehandelt werden, operieren wir in der Regel stationär in der Klinik Sanssouci in Potsdam. Welche Narkose Sie bekommen, entscheidet der beteiligte Narkosearzt.
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Wie gut sind die Ergebnisse?
Für die Stainsby-Operation gibt es Auswertungen mit guten Ergebnissen:
- In einer Serie mit 94 Füßen hatten vor der Operation 95 % starke oder mäßige Schmerzen, danach hatten noch 20 % relevante Schmerzen. Die Schmerzen unter den operierten Zehen besserten sich bei 83 % (Hassan et al. 2005).
- In einer Auswertung über im Mittel gut dreieinhalb Jahre waren 81 % der Patienten zufrieden, 83 % würden die Operation weiterempfehlen. Bei 2 von 38 Patienten kam die Fehlstellung zurück (Godey et al. 2008).
- In einer Serie mit 92 operierten Zehen besserten sich Vorfußschmerz und Schwielen deutlich. Als Komplikation trat eine Wundinfektion auf (Concannon et al. 2014).
Nach minimalinvasiver Verkürzung der Mittelfußknochen (DMMO) besserten sich die Schmerzen in einer Studie mit 30 Patienten deutlich; bei 2 Patienten wurden sie schlechter (Haque et al. 2016). Nach unserer Erfahrung werden die Ergebnisse häufig sehr gut, wenn die Operation sorgfältig geplant und ausgeführt wird.
Warum wir die plantare Platte nicht nähen
Es gibt Techniken, mit denen eine gerissene plantare Platte genäht und am Zehengrundglied wieder befestigt wird. In manchen Fällen gelingt das gut. Der Eingriff ist aber aufwendig und belastet das umliegende Gewebe. Zudem lässt sich das Ergebnis nach unserer Erfahrung schwer vorhersagen. Wir richten die Zehe deshalb mit den oben beschriebenen Verfahren neu aus.
Nach der Operation
Wie lange Sie ausfallen, richtet sich nach dem Haupteingriff. Wird ein Hallux valgus mitkorrigiert, gilt dessen Nachbehandlung.
Nach einer alleinigen Stainsby-Operation gilt:
- Shortwalker: 6 Wochen
- Draht: wird nach 4 bis 6 Wochen entfernt
- Arbeit: Büroarbeit nach 2 bis 3 Wochen, je nach Tätigkeit 2 bis 6 Wochen
- Sport: nach 8 bis 12 Wochen
Mehr dazu auf unseren Seiten zur Stainsby-OP und zur DMMO.
Weiterführende Informationen
Krankheitsbilder & Ursachen
- Transfermetatarsalgie
- Spreizfuß
- Hallux Valgus – die krumme Großzehe richtig behandeln
- Hammerzehe und Krallenzehe
- Turf Toe – Verletzung des Großzehengrundgelenks
- Fußschmerzen – hab ich Rheuma?
- Morton-Neurom
- Morbus Köhler 1 & 2
- Knochenbruch Mittelfuß
Diagnostik
- Ultraschall an Fuß & Sprunggelenk
- Digitale Volumentomografie (DVT)
- MRT im Zentrum für Fuß & Sprunggelenk
- Pedobarografie und Ganganalyse
Behandlung
- Kinesiotape
- Stoßwellentherapie
- EMTT – Magnetfeldtherapie
- PRP – Eigenbluttherapie an Fuß und Sprunggelenk
- DMMO
- Hammerzehe & Krallenzehe OP
- Stainsby-OP
- Hallux-Valgus-OP
Häufige Fragen zur plantaren Platte
Warum steht meine zweite Zehe hoch?
Häufig ist die plantare Platte am Grundgelenk eingerissen oder abgerissen. Sie hält die Zehe normalerweise am Boden. Ob ein Riss vorliegt und wie groß er ist, klären wir mit Ultraschall und MRT.
Erkennt man einen Riss der plantaren Platte im Ultraschall?
In den meisten Fällen ja. In Studien erkannte der Ultraschall 91 bis 100 % der Risse; entscheidend sind Erfahrung und ein hochauflösender Schallkopf. Das genaue Ausmaß des Risses sichern wir mit dem MRT.
Kann man eine eingerissene plantare Platte ohne Operation behandeln?
Ja, solange zumindest ein Teil der plantaren Platte hält. Dann behandeln wir mit Kinesiotape, Einlagen und Schuhen mit weiter Zehenbox, dazu mit Stoßwelle, EMTT und ACP. Ist sie abgerissen, reicht die Behandlung ohne Operation nicht mehr aus.
Was bedeutet „Teilruptur der plantaren Platte“ im MRT-Befund?
Die plantare Platte ist eingerissen, aber nicht abgerissen, meist an einer Seite. In dieser Situation behandeln wir zunächst ohne Operation.
Hilft eine Kortisonspritze?
Nein. Kortison schwächt die plantare Platte und kann aus einem Einriss einen Abriss machen. Wir spritzen es am Zehengrundgelenk deshalb nie.
Wird die plantare Platte genäht?
Bei uns nicht. Es gibt Techniken dafür, und in manchen Fällen gelingt die Naht gut. Der Eingriff ist aber aufwendig, und das Ergebnis lässt sich nach unserer Erfahrung schwer vorhersagen. Ist die Platte abgerissen, richten wir die Zehe deshalb minimalinvasiv oder mit der Stainsby-Operation neu aus.
Sind später auch die anderen Zehen betroffen?
Wenn die Ursache bleibt, ja, fast immer in der Reihenfolge zweite, dritte, vierte Zehe. Bei der rheumatoiden Arthritis sind meist alle Zehen gleichzeitig betroffen, weil die Ursache eine Entzündung ist.
Wird ambulant oder stationär operiert?
Ein Eingriff nur an der Zehe ist ambulant. Muss eine größere Ursache wie ein Hallux valgus mitkorrigiert werden, operieren wir stationär in der Klinik Sanssouci in Potsdam.
Wie lange falle ich nach der Operation aus?
Das richtet sich nach dem Haupteingriff. Nach einer alleinigen Stainsby-Operation tragen Sie 6 Wochen einen Shortwalker. Büroarbeit ist nach 2 bis 3 Wochen möglich, Sport nach 8 bis 12 Wochen.
Fazit
Die plantare Platte hält die Zehe im Grundgelenk. Solange sie zumindest teilweise hält, behandeln wir ohne Operation mit Kinesiotape, Einlagen, passenden Schuhen, Stoßwelle, EMTT und ACP. Kortison spritzen wir nie. Ist sie eingerissen und reicht das nicht, gehen wir nach unserem Schema für Hammer- und Krallenzehen vor. Ist sie abgerissen, richten wir die Zehe minimalinvasiv oder mit der Stainsby-Operation neu aus und beheben die Ursache, etwa einen Hallux valgus. Je früher der Riss erkannt wird, desto eher reicht die Behandlung ohne Operation.
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Literatur
- Park JJ, Seok HG, Park CH. Diagnosing plantar plate injuries: a narrative review of clinical and imaging approaches. Diagnostics. 2025;15:2188. doi:10.3390/diagnostics15172188
- Hassan K, Rashid M, Panikkar V, Henry APJ. Stainsby operation for rheumatoid and other forefoot arthropathies. Orthop Proc. 2005;87-B(Suppl III):370. doi:10.1302/0301-620X.87BSUPP_III.0870370b
- Godey S, Tandon R, Thomas O. Stainsby procedure for claw toes – ten year experience. Orthop Proc. 2008;90-B(Suppl II):231. doi:10.1302/0301-620X.90BSUPP_II.0900231a
- Concannon E, MacNiocaill R, Flavin R, Kearns S. A novel modification of the Stainsby procedure: surgical technique and clinical outcome. Foot Ankle Surg. 2014;20(4):262–7. doi:10.1016/j.fas.2014.06.006
- Haque S, Kakwani R, Chadwick C, Davies MB, Blundell CM. Outcome of minimally invasive distal metatarsal metaphyseal osteotomy (DMMO) for lesser toe metatarsalgia. Foot Ankle Int. 2016;37(1):58–63. doi:10.1177/1071100715598601
- Reis ND, Karkabi S, Zinman C. Metatarsophalangeal joint dislocation after local steroid injection. J Bone Joint Surg Br. 1989;71(5):864. doi:10.1302/0301-620X.71B5.2584267
Inhalt medizinisch kontrolliert von:
Dr. med. Stefan Böhr, Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Fußchirurg (DAF & GFFC)
Ärztlicher Leiter & Inhaber, ORTHO | PEDE – Zentrum für Fuß & Sprunggelenk Berlin-Zehlendorf
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026