Stoßwellentherapie

Kurzdefinition: Die fokussierte Stoßwellentherapie nutzt hochenergetische Schallwellen zur gezielten Behandlung von Sehnen- und Knochenproblemen. Sie wird u. a. bei Plantarfasziitis/Fersensporn und bei verzögerter Knochenheilung eingesetzt. In unserer Privatpraxis führen wir die Behandlung persönlich durch und betten sie in ein Gesamtkonzept aus Ursachenanalyse, Belastungssteuerung und ergänzenden Maßnahmen ein.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Indikationen: z. B. Plantarfasziitis/Fersensporn, Achillodynie, ausbleibende Knochenheilung
  • Ablauf: meist 3–6 Sitzungen
  • Intervall: 5–10 Tage Abstand
  • Verträglichkeit: in der Regel nebenwirkungsarm
  • Wichtig: wirkt am besten im Gesamtkonzept, nicht als alleinige Maßnahme
  • Setting: Durchführung persönlich im Zentrum für Fuß & Sprunggelenk durch Dr. Stefan Böhr in Berlin-Zehlendorf

Hochenergetische Schallwellen werden bei dieser Methode zur punktgenauen Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Ursprünglich für die Behandlung von Nierensteinen entwickelt, hat sich die fokussierte Stoßwellentherapie auch bei der Behandlung von Fersensporn, Plantarfasziitis und Tennisarm durchgesetzt. Dr. Böhr nutzt die Stoßwellentherapie außerdem zur Behandlung von hartnäckigen Ermüdungsbrüchen (Marschfraktur) sowie bei verzögerter und ausbleibender Knochenheilung (Pseudarthrose) nach einem Bruch oder einer Operation. Dr. Böhr führt die fokussierte Stoßwellentherapie im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk immer persönlich durch.

Die fokussierte Stoßwellentherapie ist nebenwirkungsarm. Im Regelfall werden 3 bis 6 Sitzungen im Abstand von jeweils 5 bis 10 Tagen benötigt. Nur bei ausbleibender Knochenheilung können auch mehr Sitzungen notwendig sein. Wichtig: die Stoßwellentherapie bringt allein meist keinen ausreichenden Therapieerfolg. Sie ist ein wichtiger Baustein in den Therapiekonzepten von Dr. Böhr – zeigt jedoch die besten Ergebnisse im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen wie Kinesiotape, Einlagenversorgung, Physiotherapie und Eigenübungen des Patienten.

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Ein Fuß wird mit Stoßwellentherapie behandelt

Für welche Krankheitsbilder ist die fokussierte Stoßwellentherapie geeignet?

  • Fersensporn
  • Plantarfasziitis
  • Achillodynie
  • verzögerte Knochenheilung nach einem Knochenbruch
  • ausbleibende Knochenheilung nach einer Operation
  • Ermüdungsbruch / Marschfraktur
  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Kalkschulter

Stoßwelle bei Plantarfasziitis/Fersensporn

Bei Plantarfasziitis/Fersensporn kann Stoßwelle ein sinnvoller Baustein sein – besonders bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden. Entscheidend ist eine saubere Diagnosesicherung und ein Stufenplan, der Eigenübungen, Entlastung/Belastungssteuerung und ggf. Einlagen/Physiotherapie einschließt.

Häufige Fragen (FAQ) zur Stoßwellentherapie an Fuß & Sprunggelenk

Wie viele Sitzungen sind bei Stoßwellentherapie üblich?

In der Regel werden 3 bis 6 Sitzungen durchgeführt. Wie viele Behandlungen sinnvoll sind, hängt vom Befund, der Schmerz- und Belastungssituation sowie vom Verlauf ab.

In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?

Typischerweise erfolgt die Behandlung im Abstand von 5 bis 10 Tagen. So bleibt Zeit, damit der Körper auf die gesetzten Reize reagieren kann.

Für wen ist Stoßwellentherapie sinnvoll – und wann eher nicht?

Stoßwellentherapie kann ein sinnvoller Baustein sein, wenn eine klare Diagnose vorliegt (z. B. Plantarfasziitis/Fersensporn, Achillodynie, Tennis-/Golferellenbogen, Kalkschulter) und die Behandlung in ein Gesamtkonzept eingebettet wird. Sie ist dagegen weniger zielführend, wenn die Ursache der Beschwerden nicht geklärt ist oder wenn belastende Faktoren unverändert bleiben – dann sollte zunächst die Diagnostik bzw. Therapieplanung angepasst werden.

Warum wird Stoßwellentherapie häufig kombiniert?

Stoßwellentherapie ist meist ein wichtiger Baustein, bringt allein jedoch häufig keinen ausreichenden Therapieerfolg. In der Praxis kombinieren wir sie je nach Befund mit weiteren Maßnahmen wie Kinesiotape, Einlagenversorgung, Physiotherapie und Eigenübungen sowie einer gezielten Ursachenanalyse.

Diagnostik & Therapie an Fuß und Sprunggelenk – weiterführende Informationen

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Fazit: Stoßwellentherapie als Teil eines durchdachten Therapiekonzepts

Die fokussierte Stoßwellentherapie ist eine der wenigen konservativen Methoden, die auch bei hartnäckigen Sehnenerkrankungen und verzögerter Knochenheilung wissenschaftlich gut belegt wirksam ist. Ihr Potenzial entfaltet sie aber nur dann vollständig, wenn Diagnose, Ursachenanalyse und Begleitmaßnahmen stimmen. Eine Stoßwelle auf eine ungeklärte Schmerzursache zu setzen bringt selten den gewünschten Effekt.

Im Zentrum für Fuß & Sprunggelenk wird die Stoßwellentherapie deshalb ausschließlich nach sorgfältiger Diagnostik — einschließlich Ultraschall und DVT — eingesetzt und immer in ein individuelles Gesamtkonzept eingebettet. Dr. Böhr führt jede Behandlung persönlich durch, weil die Fokussierung der Schallwellen auf die richtige Stelle über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.

Inhalt medizinisch kontrolliert von:
Dr. med. Stefan Böhr, Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Fußchirurg (DAF & GFFC)
Ärztlicher Leiter & Inhaber, Zentrum für Fuß & Sprunggelenk Berlin-Zehlendorf
Zuletzt aktualisiert: März 2026