Achillessehnenruptur – das müssen Sie wissen

Kurzantwort: Eine Achillessehnenruptur entsteht in fast 90% der Fälle ohne äußere Einwirkung – oft beim Sport oder selbst beim Treppensteigen. Nicht jede Ruptur muss operiert werden. Entscheidend ist eine rasche Vorstellung beim Spezialisten, damit gemeinsam die beste Therapie für die individuelle Situation gewählt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Die Achillessehne ist die dickste Sehne des menschlichen Körpers. Entsprechend gravierend sind die Auswirkungen bei einer Verletzung dieser Sehne mit sofort eintretenden starken Schmerzen. In fast 90% entsteht eine Achillessehnenruptur ohne Einwirkung von außen, zum Beispiel während eines Tennisspiels beim Abbremsen oder einfach beim Treppe steigen.

Eine Achillessehnenruptur sollte unbedingt von einem Spezialisten behandelt werden, denn nicht immer muss operiert werden. Was genau notwendig ist, wird im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk von Dr. Böhr sehr sorgfältig abgewogen und zusammen mit dem Patienten diskutiert. Falls eine Operation nötig ist, sollte diese zeitnah nach dem Unfall erfolgen. So bestehen die besten Chancen auf ein gutes Ergebnis. Dr. Böhr führt solche Eingriffe persönlich in der Privatklinik Sanssouci durch.

Ich habe eine Achillessehnenruptur – was muss ich machen?

Bei Ihnen wurde eine Achillessehnenruptur diagnostiziert oder Sie vermuten solch eine Verletzung? Kontaktieren Sie uns direkt per E-Mail unter anmeldung@ortho-pede.de oder telefonisch 030 – 34 39 59 47. Wir melden uns zuverlässig und zeitnah zurück.

Ihr Team vom Zentrum für Fuß und Sprunggelenk in Berlin

Häufige Fragen: Achillessehnenruptur

Muss eine Achillessehnenruptur immer operiert werden?

Nein – nicht jede Achillessehnenruptur erfordert eine Operation. Ob eine operative oder funktionell-konservative Behandlung die bessere Wahl ist, hängt vom Ausmaß der Verletzung, dem Alter und Aktivitätsniveau des Patienten sowie von der Sehnenqualität ab. Im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk wird diese Entscheidung sorgfältig abgewogen und gemeinsam mit dem Patienten besprochen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Achillessehnenruptur.

Wie schnell muss ich nach einer Achillessehnenruptur zum Arzt?

So schnell wie möglich – idealerweise noch am selben Tag. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto mehr Therapieoptionen stehen offen. Bei einer frischen Ruptur liegen die Sehnenenden noch nah beieinander, was sowohl die konservative als auch die operative Versorgung erleichtert. Warten bis zum nächsten Tag oder länger verschlechtert die Ausgangssituation und kann den Substanzdefekt vergrößern.

Woran erkenne ich eine Achillessehnenruptur?

Typisch sind ein plötzlicher stechender Schmerz oberhalb der Ferse, oft begleitet von einem hörbaren Knallen oder Schnappen, und eine sofortige Schwäche beim Abstoßen. Viele Patienten können zunächst noch laufen – das schließt einen vollständigen Riss aber nicht aus. Ein erfahrener Fußspezialist kann die Diagnose mit dem Thompson-Test und hochauflösendem Ultraschall direkt in der Praxis sicher stellen.

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Fazit

Bei Verdacht auf eine Achillessehnenruptur gilt: keine Zeit verlieren. Eine rasche Vorstellung beim Spezialisten sichert die besten Behandlungsoptionen – ob operativ oder konservativ. Alle weiterführenden Informationen zu Diagnose, Therapie und Nachbehandlung finden Sie auf unserer ausführlichen Übersichtsseite.

Inhalt medizinisch kontrolliert von: Dr. med. Stefan Böhr, Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Fußchirurg (DAF & GFFC), Ärztlicher Leiter & Inhaber, ORTHO|PEDE – Zentrum für Fuß & Sprunggelenk Berlin. Letztes Update: 08.2020